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Die Horse Boy Geschichte begann als Rupert Isaacson, Vater von einem autistischen Kind und Autor des verfilmten Bestsellers „Der Pferdejunge“ sowie Autor von „The Long Ride Home“ bemerkte, dass sein autistischer Sohn Rowan draußen in der Natur weniger Wutanfälle bekam, und besser kommunizieren konnte.

Durch ihre Erkundungsausflüge in die Natur entstand eine Freundschaft zwischen Rowan und dem Pferd des Nachbarn - Betsy. Wenn Rowan auf Betsy´s Rücken lag, hörte sein stereotypes Bewegen und sein Stressverhalten auf. Als Rupert anfing gemeinsam mit Rowan zu reiten, begann Rowan  zu sprechen, zu lesen, und die Grundlagen von Mathematik zu erlernen.

Rupert befragte Neurologen und Bewegungspädagogen der Universität Texas, der Colorado State Universität und andere Institutionen, um herauszufinden, warum das, was er tat, funktionierte. Denn nur bestimmte Rhythmen und das Finden eines Gleichgewichts auf dem Pferd führten zu den gewünschten Reaktionen, danach wurden diese Qualitäten auf Spielgeräte und in die Natur übertragen. Die Bewegungen, die Lernen und Kommunikation förderten, waren stets durch sanftes, rhythmisches, balancierendes Schaukeln gekennzeichnet. Wenn das Pferd allerdings arhythmisch und konventionell am Kopf geführt wurde funktionierte das Ganze nicht, beim versammelten Reiten jedoch sehr wohl.

Alle von Rupert gefragten Wissenschaftler kamen zum gleichen Ergebnis: das rhythmische Schaukeln beeinflusste das Becken des Kindes, was zu einer Ausschüttung von Oxytocin führt (das Wohlfühl-, Bindungs- und kommunikationsfördernde Hormon) und dabei das Nervensystem beruhigt. Die Bewegungen regen ebenfalls die Lernzentren des Gehirns an – das Cerebellum, die Purkinje-Zellen, den präfrontalen Kortex und das vestibuläre System. Außerdem wird dadurch die Produktion des Wachstumsfaktors BDNF gefördert -  ein vom Gehirn produziertes Protein, das das Nervensystem stimuliert.

Ruperts Team vollzog den Schritt von der Therapie zum Lernen und unterrichtete auf diese Weise den ganzen nationalen Lehrplan der USA.

Gleichzeitig förderten sie kommunikative und soziale Fähigkeiten, sowie Lebensfertigkeiten bei Kindern und Erwachsenen aus dem autistischen Spektrum und bei Klienten mit neurokognitiven Auffälligkeiten, wie ADS, ADHS, PTBS, Depression, Essstörungen, Angstzuständen und chronischem Erschöpfungssyndrom.

Horse Boy bietet heute zwei Programme an: die Horse Boy Methode, den pferdegestützten Ansatz, und Movement Method (Bewegungsmethode), den kinästhetischen Ansatz, der in Klassenzimmern, zuhause und überall unterrichtet werden kann. Beide Programme kann man als Workshop oder als Online-Kurs buchen (siehe Englische Webseite). Practitioners (ausführende Lehrkräfte) findet man mittlerweile in 13 Ländern. Finden Sie den Practitioner in Ihrer Nähe.

Horse Boy kooperiert mit 7 Universitäten weltweit, um den Lehrplan ständig weiter zu entwickeln und um mehr über die stützenden Neurowissenschaften dahinter zu verstehen.

Um unsere Practitioner zu unterstützen, oder um sich in der Horse Boy Methode oder in der Movement Method (Bewegungsmethode) ausbilden zu lassen, kontaktieren Sie Iliane Lorenz (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)